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Auto-Immunprotokoll ab August – Meine Nemesis: Milchprodukte

Auto-Immunprotokoll ab August – Meine Nemesis: Milchprodukte

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“Alles in Maßen” – diese geflügelte Plattitüde kommt regelmäßig von irgendwem mit besten Absichten, wenn ich erkläre, welche Lebensmittel mir nicht mehr auf den Tisch kommt. Ich könnte einen ganzen Artikel damit füllen, was ich an dieser “Schönredung” “Pseudo-Weisheit” und “Universalausrede” mit Namen “Alles in Maßen” bescheuert finde. Ich belasse es hier einfach nur dabei zu sagen, es handelt sich um ein Informationsdefizit 3. Grades bei den Menschen, die damit um sich werfen. Punkt.

Ich starte in zwei Wochen – also Anfang August , mit dem Autoimmun Protokoll für 90 Tage. Das ist eine verschärfte Variante der Whole 30 / clean eating , die sich auf die besonderen Bedürfnisse von Menschen mit Autoimmunerkrankungen bezieht. Ich wollte von Euch wissen, ob noch jemand Anfang August irgendwas startet und was Euch dabei am schwersten fällt. Mein größtes Problemchen betitelt schon diesen Artikel: Milch.

Heute geht es um mein größtes Laster, meine Nemesis: Milch und alle von ihr abgeleiteten Produkte. Es fällt mir unendlich schwer, auf meine Milchprodukte zu verzichten, es ist wie eine Plage. Ich habe mittlerweile einen sehr überschaubaren und bewussten Milchkonsum. Ich kaufe Rohmilch, die ich zu Joghurt fermentiere – etwa 1 Liter pro Person brauche ich so in der Woche. Gelegentlich darf auch ein Stück Käse – häufig aber nicht immer aus Rohmilch – auf meinem Teller nicht fehlen. Ich liebe ihn einfach. Doch am schwersten ist es für mich auf Sahne zu verzichten.

Moderate Paleo Richtungen erlauben kleine Mengen von Milchprodukten als “Gewürz” bzw. eben zum Beispiel die Sahne in den Kaffee, den gelegentlichen griechischen Joghurt oder das Stück Käse. Auch das Abspecken funktioniert wieder einigermaßen, seit dem ich mein Hormonsystem weitgehend von den Wirkungen der Tabletten befreit habe. Dennoch steckt der eine Dorn mir immer noch im Fleisch: auf Grund meiner gesundheitlichen Vorbelastung – familiär und persönlich – sollte ich Milchprodukte komplett vermeiden. Wenigstens ein paar Monate um zu sehen, was sich tut.

Das fällt mir unheimlich schwer, denn während ein “Normalo” oder “Alles in Maßen” Vertreter ausweichen kann auf diverse Sorten Getreidemilch und Sojamilch würde ich sicher nicht die Rohmilch aus Weidehaltung streichen und eintauschen gegen Getränke, die nicht mal auf der Liste der Lebensmittel etwas zu suchen haben. Mandelmilch ist eine Alternative, die mich aber auch nur mittelzufrieden macht. Zuviel Omega 6, um es wirklich als “Staple” in meiner Ernährung zuzulassen. Ich bin froh dabei, mittlerweile meinen Omega 3 zu Omega 6 Ratio im Blut auf 8:1 zu haben, mein Ziel ist 3:1. Bin ja schon froh, dass ich mittlerweile unter 10 bin (gestartet bin ich bei 29:1) – und dazu war es nötig, die letzten Reste Omega 6 aus Walnüssen und Mandeln von meinem Speiseplan zu schubsen.

Ich sage dazu mal: ich habe eine Veranlagung zu Autoimmunreaktionen und bin froh, der Hashimoto Thyreoiditis mit dieser Ernährung (und Lebensumstellung) die Tür gezeigt zu haben. Alle Schilddrüsenwerte sind im grünen Bereich, es ist keine weitere Degeneration feststellbar (seit Jahren nicht) und ich ergänze sicherheitshalber: das wurde erst möglich, nach dem ich die Tabletten rausgeworfen habe gemeinsam mit einer Menge an Lebensmittelgruppen, die von den “Alles in Maßen” Quatschern immer zu verteidigt werden. Das ist nämlich genau der Knackpunkt mit so platten Sprüchen wie “Alles in Maßen”: auch in geringen Anteilen stört beispielsweise Weizen, Omega 6, Gluten und vor allem zu viele Kohlenhydrate die Vorgänge in meinem Körper. Wenn ich am Schlemmtag mal einer Verlockung aus dieser Richtung nicht wiederstehen konnte, knallt das sofort rein und ich habe eine Art “Kater” – also ich fühle mich kränklich, fast als hätte ich gesoffen. Das ist übrigens ein Phänomen, dass einige meiner Mädels aus unseren Abnehm-Engel Club kennen. Es ist, als läuft man gegen eine Wand. Diese Erkenntnis verändert alles.

Deshalb ist diese “Strenge”, die ich mittlerweile in Bezug auf die Lebensmittelgruppen entwickelt habe, für mich so wichtig. D.h. wenn Du keine Autoimmunerkrankung hast, nicht Insulinresistent und/oder Leptinresistent bist, kannst Du manche Dinge sicher etwas lockerer sehen. Wenn Du übergewichtig bist, sind allerdings die Möglichkeiten gegeben, dass Du zumindest eine der beiden Resistenzen aufweist, gerade letztere wird von Ärzten nicht geprüft (und ich glaube von einigen auch nicht gekannt obwohl sie wahnsinnig wichtig ist) und die Insulinresistenz wird oft erst festgestellt, wenn sie bereits zu Diabetes Typ 2 geführt hat. (Wer Diabetiker Typ 2 in der Familie hat, sollte besonders gut aufpassen)

Ich habe diesen Luxus der “Lässigkeit” also nicht mehr – ich habe all diese Grundvorraussetzungen, die es dem Körper sehr einfach machen, bei der geringsten Störung wieder “fett” zu werden und noch viel schlimmer als das: vor allem werde ich krank davon. Zum Zunehmen ist dann nicht mal 1 Kalorie mehr auf der Gabel notwendig oder einen Meter weniger, den man gelaufen ist. Die enorme Zerstörung, die ich durch den ersten und einzigen “mini” Jojoeffekt erlebt habe, hat mich für immer geheilt von dem Gedanken, ich könnte mir regelmäßig ausgiebige Ausflüge in die Welt der “Normalsterblichen” erlauben, also jener, die trotz Getreide und Zucker schlank und gesund bleiben.

Und vor allem hat mich dieses Erlebnis geheilt von der Idee, einfach irgendwelche Tabletten einzunehmen gegen Krankheiten, die nicht ausreichend abgeklärt sind. Beispiel: Depression. Muss die Frage nicht lauten “Warum ist die Konzentration der “Glückhormone” (Neurotransmitter) am Gehirn zu gering?” statt zu sagen “Bei einer Depression werden erniedrigte Spiegel der “Glückshormone” am Gehirn festgestellt, deshalb ersetzten wir die Hormone” . Genauso geht es einem, wenn man Hashimoto als Diagnose bekommt. Die angeblich nicht heilbare Erkrankung der Schilddrüse wird stattdessen einfach mit Hormonen behandelt. Klar kann die so nicht geheilt werden, sie wird nur vertuscht. Steht nicht am Anfang die Frage “Warum passiert das mit Dir? Warum greift Dein Körper die Schilddrüse an? Warum hast Du zu viel/zu wenig Schilddrüsenhormon? Warum sind die Entzündungswerte der Schilddrüse erhöht?” Oder meine Insulinresistenz: Niemand stellt die Frage “Warum reagieren die Körperzellen so?” sondern es kommt sofort die Antwort: “Nimm Metformin ein” und noch schlimmer, ich werde bombadiert mit der nutzlosen Ernährungsempfehlung a la “viel Vollkorn, wenig Fett”. Diesen Testballon habe ich sehr lange in meinem Leben geflogen, bis er (ich!) fast geplatzt bin. Das funktioniert bei mir nicht!

Vor einigen Monaten wurde bei mir eine Gelbkörperschwäche festgestellt. Auch da war die Vorgehensweise wie immer: Es gab die Empfehlung für ein Gestagen (künstliches Gelbkörperhormon sozusagen) statt die Frage “Warum ist das so?” Oder statt einer Suche nach der Ursache. Ich werde mich in Zukunft auf diese Weise nicht mehr behandeln lassen, ich habe jetzt endgültig verstanden: wir müssen heute wesentlich mehr für uns selbst sorgen, als es den Anschein hat.

Vor drei Monaten etwa, als ich die 24 Kilo Gewichtszunahme dank Medikamente bemerkte und damit begann, die Sache wieder umzukehren – begann ich damit, konsequent jedes einzelne Medikament aus dem Hals zu lassen. Metformin (gegen Insulinresistenz zur Prävention vor Diabetes 2 ) , Kortison und ein Psychopharmaka landeten also in den unendlichen Weiten meiner Schublade für Sachen, die ich nicht mehr brauche. Mit dazu gleich noch das Rezept für die Gestagen Tabletten, die ich nicht abgeholt hatte. Ich nehme keine Pille seit 10 Jahren, weil ich künstliche Hormone nicht vertrage. Da pfeif ich mir die für den Kinderwunsch auch nicht rein. Entweder es geht so oder es geht nicht.

Als ich Ende letzten Jahres zur Kinderwunsch Beratung war hatte ich dringend angeraten gekriegt, dass ich mehr Kohlenhydrate essen soll (wobei ich mit etwa 80 g am Tag immer noch verhältnismäßig Lowcarb war) und auch diese Empfehlung machte ich wieder rückgängig. Und siehe da, 3 Monate später esse ich täglich deutlich mehr, bewege mich normal, nehme keine komischen Medikamente mehr und nun sollte man meinen, um meine Gesundheit stünde es schlechter. Nun ja, ich halte jetzt die ersten 14 wieder abgenommenen Kilos erfolgreich seit zwei Wochen – und in weiteren zwei Wochen geht es wieder weiter mit dem Abspecken der restlichen 10 Kilos. Doch noch erstaunlicher ist, dass alle Zeichnen von Depression verschwunden sind (gefühlt und messbare), mein Blutbild sieht völlig normal aus (Gelbkörperschwäche ist auch noch weg ganz ohne Gestagen), meine Menstruation ist nicht mehr schmerzhaft, ich habe wieder Hunger (hatte ich vorher nicht mehr), ich schlafe super gut ein, fest durch und wache jeden morgen fit und ohne Wecker auf.

Alles was dazu nötig war, ist eine ketogene Variante der Perfect Health Diet – oder wenn Du so willst eine Paleo Variante der Flatrate Diet mit strengem Blick auf Omega 6 und jede Art von Nahrungsgiften, wie sie in Getreide, Soja/Hülsenfrüchten enthalten sind. Ich habe also definitiv das Gegenteil gemacht von “Alles in maßen” – was der Grund ist für meine immer stärkere Skepsis irgendwelcher Medikamente gegenüber und natürlich klar macht: mit “alles in Maßen” erreicht man vielleicht, dass man mich nervt – aber eine reale Lösung mit so einem überzeugenden Leistungspotential a la “gesund in 3 Monaten” kannst Du mit Getreide & Co. meiner Meinung nach nicht erreichen.

Ich bin also soweit zufrieden mit dem Ergebnis und doch frage ich mich: wie sehr könnte sich meine Gesundheit noch weiter verbessern, in dem ich auch Milch komplett hinter mir lasse und die Nachtschattengewäche und das Eiklar weglasse? Es gibt ja das sogenannte Autoimmunprotokoll – das ist eine spezielle Ergänzung zur Paleo Richtung, die sich extra an den besonderen Bedürfnissen von Autoimmunkranken ausrichtet. (Autoimmun Protokoll). Der Verzicht auf Nüsse fällt mir nicht schwer, ich esse ohnehin nur noch Macadamia (weil die niedrig in Omega 6 ist) und das auch nur selten, macht also nichts. Wenn ich bei den Eiern nur das Eigelb essen darf: ist auch kein Problem, habe ich schon öfter mal gemacht. Nachtschattengewächse machen mich die Tomaten ein bisschen traurig aber ich darf meine Avocado behalten, dann ist ja alles tutti. Nur die Milch – also meine kleinen geliebten Mengen “Rohmilch” , die machen mich traurig. Und natürlich der Verzicht auf Sahne. Ganz schlimm, das ist eine Herausforderung. Käse — och, da ess ich schon wenig von aber das Wenige lieb ich sehr. Ich könnte mich echt unter ne Kuh legen und ihr die Milch direkt vom Hahn trinken, so sehr mag ich sie. Wie gesagt, Milch ist meine Nemesis. Mein ewiger Gegenspieler.

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Ich weiß, dass Milchprodukte ganz besonders süchtig machen weil beispielsweise morphinähnliche Substanzen enthalten sind, die eigentlich zur Beruhigung des Kälbchens gedacht sind. Ganz besonders zu spüren ist das bei Käse, wo diese Morphine konzentriert sind. Der Käseverzicht ist für die meistens auch während clean eating / Whole 30 die größte Herausforderung. Krass. Habt ihr auch soetwas mit irgendeiner Lebensmittelgruppe, die für Euch vielleicht nicht ganz so gut ist?

Ich möchte gerne das Autoimmun Protokoll anfangen und zwar in zwei Wochen. Vielleicht hat jemand von Euch Lust, mitzumachen ggf. auch “nur” mit clean eating/Whole 30 oder einer anderen persönlichen Herausforderung? Welcher Verzicht fällt Euch am schwersten?

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15 Comments

  1. Tanja

    Ich starte im August mit Clean Eating/Whole30. Zum einen, um einen Reset zu machen in Sachen Ernährung, zum anderen, und das ist das Wichtigere, um meiner Leber was Gutes zu tun. Denn laut Arzt sind meine Werte dreimal so hoch wie die Norm, und ich sehe die Diabetes schon in der Ferne winken…
    Außerdem wird es meinem Kinderwunsch sicher auch Entgegenkommen, wenn ich mich mal wieder gesünder mache. Und ich bin gespannt, ob sich dadurch auch diverse Hautgeschichten verbessern könnten. 😉
    Also, liebe Anne, los geht’s! 😉 Ich wünsch uns viel Erfolg!!!

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    • Tanja

      Bei mir wird es übrigens auch die Milch sein, die ich schwer vermissen werde…

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    • Anne

      Da drück ich uns beiden doch die Daumen *daumendrück* Mein Kinderwunsch geht auch bald wieder los, sobald ich die letzten Kilos aus dem unerwünschten “Jojoeffekt” wieder weg habe. Ich möchte meine SS ja weder ungesund noch dicker als nötig beginnen 🙂

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  2. Renate

    Hi Anne, das kann ich gut nachvollziehen. Ich kann zwar gut auf Milch verzichten, aber Joghurt, Quark, Käse, Paprika, Chili?!? Ich finde es total schwierig, darauf zu verzichten.
    Ich “taste” mich gerade auch an das Autoimmun-Protokoll ran, bin sicherlich auch im August noch dabei 🙂
    Ich fand zu dem Thema auch diesen Artikel ganz interessant:
    http://www.thepaleomom.com/autoimmunity/the-autoimmune-protocol

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    • Anne

      Paleomom mag ich sehr gern, den Artikel kenn ich auch schon. Für alle, die es vielleicht nicht wissen – nur falls ihr Euch darüber wundert, dass Milchprodukte von Paleomom in der Liste scheinbar nicht ausgeschlossen sind: in einer steinzeitlichen Ernährung gehört Milch grundsätzlich erst Mal nicht auf den Speiseplan jedoch erlauben moderate Richtungen (der ich normalerweise angehöre) traditiondell fermentierte Milchprodukte oder Rohmilchprodukte (jeweils alles aus Milch von Tieren in Weidehaltung, weil nur so das richtige Verhältnis von Omega-3 zu Omega-6 vorherrscht und nützliche Bakterien enthalten sind)

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  3. jackie

    bei mir ist es immer daselbe: S C H O K O L A D E …auf alles andere kann ich locker verzichten.

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  4. Anja

    Ich hatte mir auch schon vor einigen Tagen vorgenommen am 01.08. mit dem Whole30-Programm zu beginnen. Einfach, weil ich den Unterschied kennen lernen will, ob es mich gefühlstechnisch weiter bringt. Bisher mache ich ja “lockeres Primal” mit relativ viel Obst, ab und zu auch Alkohol. Vielleicht bringt es mir eine Bewusstseinserweiterung. Ist es bei Whole30 eigentlich erlaubt IF zu machen? Ich mag das so. Irgendwie gibt mir das immer so einen gewissen Kick. Und wenn es nur mal 12 Stunden sind, die tun mit immer richtig gut. Mal ganz abgesehen von der Tatsache, dass man nix kochen muss 🙂

    Dir viel Erfolg! Grüße

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    • Anne

      Ich habe bei Whole30 nicht gefunden, dass es verboten ist, IM zu machen. Es hängt halt eigentlich vom Ziel ab, mit dem Du startest und natürlich davon, ob Whole30 für Dich schon von alleine “hart” ist oder ob es für Dich sowiso leicht ist, und Du so zusätzlich mit IM gut zurecht kommst. Viel Erfolg und viele Grüße, Anne

      Antworten
  5. Mareike Engel

    Hallo Anne!

    Zuerst “chapeau” zu diesem mal wieder wunderbaren Artikel! Ich freue mich immer ein Loch in den Bauch, wenn wieder einer online ist.
    Ich könnte auch nie auf Käse verzichten. Milch und Sahne, kein Problem, Joghurt hab ich früher in Massen gegessen und jetzt nur in Ausnahmen aber Käse… Habe in der Familie Diabetes Typ 2. Ist für mich das Autoimmunprotokoll dann auch empfehlenswert? Sollte ich mich auf Insulinresistenz testen lassen? Mache einen Mix aus Low Carb und Paleo. Leider sind es immer noch “gesellschaftliche Gründe”, die einen manchmal aus dem eigenen Programm kicken – Einladungen zum Essen oder so. Außerdem bekommt man blöde Kommentare, Blicke, Unverständnis trotz guter Argumente etc. Das nervt mich tierisch.

    Wünsche dir viel Erfolg mit deinem Plan!

    Viele Grüße

    Antworten
    • Anne

      Eine Insulinresistenz kannst Du testen lassen, ob es was bringt, es dann genau zu wissen – weiß ich nicht. Im Gegenteil. Ich habe durch das offizielle Ergebnis dann eine Weile Metformin eingenommen weil es angeblich gut sein soll – und das ist ja eigentlich schwachsinn, ich muss ja an der Ursache arbeiten und die liegt eben in diversen Resistenzen, die man jedoch überwinden kann mit einer ketogenen Paleo Ernährung und einer Neuausrichtung (Korrektur) der eigenen biologischen Uhr. (Dieses Buch kann ich dazu empfehlen http://amzn.to/18lCdBI Die gesellschaftlichen Gründe sind einem irgendwann auch immer mehr egal, so gehts mir mittlerweile. Anfangs hab ich mich echt oft darüber aufgeregt und vor allem viel schlimmer: überreden lassen bzw. wollte ich manchmal nicht diskutieren und hab deshalb ganz unauffällig im Strom mitgepaddelt obwohl es mir ja danach Probleme macht. Ein Ausrutscher wirft mich je nach Phase um 1-4 Wochen! in meiner Gesundwerdung zurück. Seitdem bin ich biestiger geworden und nehme mir mein Recht, mein Ding durchzuziehen. Machen die anderen mit ihrem Vollkorn-Gedaddel ja auch weil sie denken es sei gesund und irgendwie besser und sie interessieren sich nicht, dass das seit mindestens 50 Jahren falsch läuft, wie man an den steigenden Zahlen aller Krankheiten feststellen kann. Ich kann aber verstehen, wie sehr einen das Unverständnis nervt, auf den Sack gehen tut mir das auch manchmal. Ne richtige Lösung dagegen hab ich nicht.

      Ich denke mir in meinem Kopf immer, was kann ich für die Dummheit anderer – und weißt Du was das Beste ist: wenn Du erst von einer Person doof angemacht wirst und die zwei Wochen später hinten herum wissen will, wie Du es schaffst, Deine Gesundheit (und Dein Gewicht) so mühlelos zu verändern.

      Viele liebe Grüße,
      Anne

      Antworten
  6. PinkPüppi

    Huhu Anne,

    ich denke es würden sich viele anschließen wenn ich sage: Du warst das kleine Zünglein an der Waage die mich zum umdenken gebracht hat.

    …in meinem Kopf ist das auch so. Über ein Jahr war Clean Eating kein Problem. Bis zu meiner letzten Radiojodbehandlung nach Entfernung der Schilddrüse aufgrund eines papillären Schilddrüsen Hormons.
    Das war letzten Juli, danach kippte mein Gemüt und ich schaffe es seit dem nicht mehr mich aufzuraffen.
    Ich merke das mir das alles nicht gut tut und starte immer wieder Versuche mich einzukriegen.

    Aber der innere Schweinehund will sich nicht verzupfen *seufz*

    Ich wollte dir dennoch danken das du dran bleibst und uns an deinem Leben auch nach so vielen Problemen teilhaben lässt.

    Grüße
    Janine

    Antworten
    • PinkPüppi

      *lol*…ich meinte natürlich Papilläres Schilddrüsen Karzinom ^^

      Antworten
    • Anne

      Hallo liebe Janine,

      das ist ja krass mit dem Schilddrüsen Karzinom, ich hoffe es geht Dir wieder entsprechend gut. Ich bin mir sicher, dass Du wieder “auf die Spur” kommst und drück Dir alle Daumen,

      Liebe Grüße
      Anne

      Antworten
  7. hermelinchen

    Hi liebe Anne du schreibst: Omega 6 aus Walnüssen

    Bin jetzt total verwirrt, ich dachte Walnüsse haben vorwiegend Omega3?

    Antworten
    • Anne

      Nein leider nicht, Walnüsse haben auch Omega 3 aber sehr viel Omega 6.

      Liebe Grüße
      anne

      Antworten

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Ich bin Anne Engel aka Bella Lamour. Ich blogge und youtube über das Abnehmen, Beauty und Bücher. 2007 habe ich mehr als 260 Kilo gewogen und habe mich seit damals mehr als halbiert! Im Netz teile ich meine Erfahrungen und versuche, anderen Abnehmverrückten bei ihrem Weg zu helfen. Unter dem Pseudonym Bella Lamour veröffentliche ich spannende und erotische Romane, die sich häufig unter den Amazon Bestsellern tummeln.

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