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Gesundheitsanalyse Teil 2 (Serie “Übergewicht heilen”)

Gesundheitsanalyse Teil 2 (Serie “Übergewicht heilen”)

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Im zweiten Teil der Gesundheitsanalyse widmen wir uns einem unheimlich wichtigen Thema: hormonelle Balance. Ob Mann oder Frau: unser persönliches Hormonprofil sagt unheimlich viel darüber aus, wie gesund wir gerade sind. Das betrifft unsere Geschlechtshormone ebenso wie unsere Schilddrüsenhormone. Ich empfehle daher ganz klar, regelmäßig ein vollständiges Hormonprofil anfertigen zu lassen und mindestens ein Mal im Jahr die Schilddrüsenwerte checken zu lassen, wenn Du übergewichtig bist. Unsere Ernährung, Stress und Bewegung haben einen enorm großen Einfluss auf unsere Figur – und das nicht nur auf direktem Weg , d.h. welche Nährstoffe wir essen bestimmt, welche Botenstoffe, Enzyme und Hormone in unserem Körper aktiviert werden und die bestimmen unter anderem, ob wir Fett speichern oder Fett besser einlagern sollen. Das betrifft nicht nur das bereits bekannte Insulin: auch unsere Geschlechtshormone regulieren dies durch die absoluten Mengen und auch die Verhältnisse zueinander, in denen sie im Körper aktiv sind. Über die Relevanz der Schilddrüse brauchen wir gar nicht sprechen, denn die berühmte Schilddrüsenunterfunktion ist bei “Dicken” ein Teil ihres Allgemeinwissens. Es ist jedoch bei weitem nicht die einzige Störung, die dieses empfindliche Organ haben kann.

Deshalb macht es Sinn, bei hartnäckigem Übergewicht einen Termin beim Endokrinologen zu machen, um eine ganz genaue Untersuchung aller relevanten Werte machen zu lassen. Mir sind solche Arztbesuche meistens sehr lästig, die Wartezeiten bei guten Fachärzten auf einen Termin sind lang – deshalb sei nicht enttäuscht oder überrascht, wenn Du erst in vielen Wochen oder sogar Monaten einen Termin bekommen kannst. Nimm ihn, schreib ihn auf, geh da hin. Insbesondere dann, wenn Du (wie ich damals) trotz sehr markantem Übergewicht nie wirklich von Experten durchgecheckt wurdest. Das musst Du Dir mal reinziehen: ich war als Kind schon super dick und habe meinen ersten Termin beim Endokrinologen mit 28 gehabt! Als Kind machte alles der Hausarzt und es mag ja sein, dass für normale Fälle das auch die richtige Wahl ist – bei mir lief jedoch etwas gewaltig schief. Durch die pseudo – logischen Gesetzte der Thermodynamik “Du bist dick, weil Du zu viel isst und Dich zu wenig bewegst” wurde die Ursache nie tiefer erforscht, es stand einfach fest, ich esse zu viel.

Nach dem “warum” fragte keiner. Also beispielsweise “Warum bist Du viel dicker als Deine Geschwister, obwohl Du am gleichen Tisch isst und die gleichen Sachen mit zur Schule bekommst?” In der Zeit vor dem Taschengeld war es ja nicht möglich, mir einfach Süßkram oder so dazu zu kaufen. Ich habe irgendwann resigniert und mich eingefügt in mein Leben als Dicke, gewissermaßen Jahrzehntelang.

Heilung durch Information

Wie auch immer das damals blöd gelaufen ist, als ich dann mit 28 endlich anfing, mir selbst diese Fragen zu stellen und Termine bei Experten zu machen, half mir das enorm. Es wurde Hashimoto Thyreoiditis bei mir festgestellt, eine Autoimmunerkrankung der Schilddrüse. Ich hatte viel Glück, dass meine Schilddrüse selbst noch keine größeren Schäden aufwies und die Behandlung mit Schilddrüsenhormonen zügig anschlug. Wichtig zu wissen: diese Erkrankung wäre beim Hausarzt zu hoher Wahrscheinlichkeit NICHT festgestellt worden, denn die üblichen beim Hausarzt geprüften Werte waren zwar nicht gerade gut aber noch im Normbereich, während die Antikörper horrende Zahlen erreichten. Anfang 2011 habe ich die geringe Menge Schilddrüsenhormone abgesetzt, die zu dem Zeitpunkt noch nötig war. Dank Paleo Ernährung ist seit Ende 2011 Hashimoto in Remission, d.h. es ist durch nichts mehr nachweisbar. Ob ich jetzt sagen würde, es ist geheilt? Ja, für mich ist es geheilt. Allen Ärzten zum trotz die glauben, es gäbe keine Heilung dieser Krankheit und sie würde immer fortschreiten. Natürlich ist meine Heilung mit “Aber”. Es ist geheilt, solange ich weiter esse und lebe, wie ich das jetzt tue. Es gibt für mich also keinen Weg mehr zurück in die Welt von Nudeln und Brot, Pflanzenölen, Soja und einer Ernährung mit vielen Kohlenhydraten. Der Weg zurück würde bedeuten, einen Weg zurück in die Krankheit einzuschlagen.

Insulinresistenz

Ob die Entdeckung eines tatsächlichen Problems meiner Gesundheit damals meiner Motivation, endlich was zu unternehmen gegen 260 Kilo Lebendgewicht geholfen haben? Ich glaube ja. Diese Diagnose erlaubte mir, mit dem schrecklichen “Selbstmobbing” aufzuhören weil wenigstens ein Teil meiner Fettheit erklärbar war durch ein gesundheitliches Problem und ich nur eine Hälfte der “Schuld” an diesem Disaster trug. Kurze Zeit später wurde festgestellt, dass ich insulinresistent war. Der Test ist eigentlich nicht besonders aufwändig, der wird trotzdem relativ selten gemacht. In einem Glucose Belastungstest wird auch die Insulinmenge im Blut gemessen. Ich hatte die Insulinmenge für ein halbes Dorf und dabei einen nur langsam sinkenden Blutzuckerspiegel. Und das war schon einige Monate nach Beginn meiner Reise Richtung Normalgewicht! Auch diese Entdeckung half, ich wusste, ich werde “lowcarb” ernster nehmen müssen, als bisher gedacht. Zwischenzeitlich habe ich ein paar Monate sogar Metformin genommen, ein Medikament zur Behandlung von Diabetikern. Insulinresistenz ist die Vorstufe von Typ 2 Diabetes – weit verbreitet in meiner Familie.

Hormone machen dick (oder schlank)

Das Geschlechthormon Östrogen dürfte den meisten von uns bekannt sein. Es handelt sich um ein weibliches Geschlechtshormon, dass jedoch auch Männer im Körper haben und benötigen. Männer und Frauen haben die gleiche Auswahl an Hormonen, die lediglich in einem anderen Verhältnis zueinander gemischt sind. Östrogen wirkt fettspeichernd, beispielsweise formt es auf diese Weise die weiblichen Rundungen. Zu viel Östrogen im Verhältnis zu den anderen Hormonen im Körper sorgt nicht nur für Furchtbarkeitsprobleme sondern lässt den Körper eher Fette speichern. In den Wechseljahren werden einige Frauen mit Östrogenen behandelt, um die Probleme zu lindern – dabei entsteht durch die Wechseljahre selbst schon leicht eine Dominanz dieser Hormone, da Progesteron – sozusagen der Gegenspieler, der “Schlankmacher” der vom gesprungenen Ei und in kleineren Mengen auch vom Eierstock selbst gebildet wird, fehlt. Auch Männer kämpfen mit zu viel Östrogen und entwickeln in schweren Fällen sogar richtige Brüste und eine Schwangerschaftsbauchform. Gerade Biertrinker leiden bei häufigem Genuss unter dieser Problematik, weil Hopfen einen hohen Anteil pflanzlicher Östrogene enthält. Genau hier wird es interessant: selbst wenn unser Körper normal seine Hormone produziert, können wir durch falsche Ernährungsauswahl unsere Neigung zum Fettwerden verstärken. Es gibt nur wenige Pflanzen, deren Östrogene für uns “gefährlich” sind – auch wenn sehr viele Pflanzen welche enthalten. Bei 90% der Pflanzen sieht es jedoch so aus, dass sie auch den “Gegenspieler” also das Progesteron (bei Pflanzen Stigmasteron) gleich an Board haben und damit keine negative Wirkung auftritt. Auch seltener Verzehr ist problemlos, jedoch regelmäßig Hopfen, Granatapfel, einigen Getreidesorten und Soja auf dem Speiseplan können unseren Hormonhaushalt empfindlich stören.

Doch Pflanzen sind nicht die einzigen Quellen für externes Östrogen. Eine wichtige Quelle ist Fleisch und alle tierischen Produkte von Tieren aus Industriezuchtbetrieben. Billiges Fleisch aber auch Milchprodukte, Butter, Eier, Wurstwaren etc. enthalten hohe Mengen an Östrogenen. Tier in industrieller Zucht werden nicht nur sehr häufig mit Soja gefüttert und erhalten dadurch schon viel mästendes Östrogen, sondern erhalten Hormone zur Wachstumssteigerung, die sich auch in den erzeugten Produkten befinden. Während ein natürlich gezüchtetes Weidetier in seinem Fleisch, der Butter, der Milch sein eigenes – ausbalanciertes! – Hormonprofil hat, also inklusive des Progesterons (Gegenspielers) und auch die gesamte Hormonmenge durch hormonfreie Aufzucht und Fütterung unbedenklich ist, hat Billigfleisch eine potentiell problematische Wirkung auf unser eigenes Hormonsystem. Die Hormonlast ist also einer der vielen Gründe, die beim Kauf von tierischen Produkten einem regionale liebevoll geführte Betriebe in der Gegend nahe legen. Wer möchte schon unbestimmte Mengen Hormone zu sich nehmen?

Zum Schluss gibt es in Verpackungen von Lebensmitteln und Wasserflaschen Substanzen, die sich Xeno-Östrogene nennen. Das sind Stoffe, die aus den Verpackungen in unsere Lebensmittel wandern und die unserem Östrogen so ähnlich sind, dass diese Xeno Östrogene sich an die Rezeptoren in unserem Körper anheften können. Sie blockieren also die Plätze für unser Geschlechtshormon , wirken aber nicht so.

Neben den Östrogenen, die wir von außen aufnehmen, haben wir als Übergewichtige noch eine andere Östrogen-Problematik zu handeln. In unseren Fettzellen wird Östrogen gespeichert, desto mehr Fettzellen wir ansammeln, desto schneller werden wir Östrogendominant. Ist logisch, immerhin haben wir keine größeren Eizellen, die dann viel mehr Progesteron produzieren als ein Normalgewichtiger, es fehlt also gewissermaßen mit fortschreitendem Übergewicht immer mehr der Gegenpol. Menstruationsprobleme sind deshalb mit kletterndem Gewicht keine Seltenheit.

Fazit zu den Hormonen:

Es macht also absolut Sinn, die eigenen Hormonspiegel regelmäßig zu prüfen (mindestens 2 Mal im Jahr) um bei veränderter Ernährung zu schauen, welche Verbesserungen da sind. Durch das Abnehmen werden auch Hormone (und andere im Fett gespeicherte Stoffe) freigesetzt und können so kurzzeitig das Hormonsystem ganz schön durcheinander hauen. Das ist normal. Wenn Du in Zusammenarbeit mit einem ganzheitlichen Mediziner, Heilpraktiker oder einem Arzt für Hormontherapie mit bioidentischen Hormonen zusammen arbeitest, kann dieser Dich je nach festgestelltem Blutergebnis mit der individuellen Gabe von bioidentischen Hormonen unterstützen, um möglichst zügig ein Hormongleichgewicht herzustellen. Bei Übergewichtigen sind die ergänzten Hormone in vielen Fällen Progesteron und/oder DHEA. Du benötigst diese Produkte mikronisiert und vor allem ganz wichtig: bioidentisch. Künstliche Hormone (zum Beispiel Gestagene) wirken anders im Körper als bioidentische! Ärzte, die sich nicht mit bioidentischen Hormontherapien auskennen, werden Dir nicht auf eine heilende Weise helfen können (auch wenn sie sicher die beste Absicht haben).

Deine Aufgabe für den zweiten Teil der Gesundheitsanalyse ist es also, Dich beim Endokrinologen intensiv durchchecken zu lassen. Ob beim Hausarzt oder dem Spezialisten: es ist sehr wichtig, ein komplettes Profil Deiner Blutfettwerte mit zu bekommen (möglichst mit Messung der Partikelgrößen von LDL!) . Wichtig ist auch, Deinen CRP Wert zu ermitteln (möglichst HS_CRP), reverse T3 wird bei der Untersuchung Deiner Schilddrüse eigentlich mit gemacht. Diese Werte brauchst Du später, um selbst herauszufinden, ob Du Leptinresistent bist bzw. nach erfolgter langfristiger Umstellung, ob Deine Leptinsensitivität wieder hergestellt ist. Die Cholsterinwerte sind auch sehr wichtig – nicht um wegen irgendwas in Panik zu geraten (Du wurdest darüber in gewisserweise belogen, dass LDL Cholesterin zu Herzinfarkten führt) sondern um auf eine moderne Weise Dein Herzinfarktrisiko zu bewerten und natürlich auch wieder wegen den Hormonen: sehr niedrige Cholesterinwerte werden propagiert, sind aber durchaus ein Problem für ein gesundes Hormonsystem. Cholesterin ist nicht böse – es ist die Vorstufe unserer Sexualhormone, wenn zu wenig da ist, leidet die Eigenproduktion.

Wort am Schluss: Vielleicht hast Du Dir unter der August Aktion etwas ganz anderes vorgestellt. Mehr so was Richtung: die Anne stellt einen Ernährungsplan ins Netz und sagt, wie viel Sport gemacht wird und dann nehmen wir einfach mal schnell ab. So läuft das dieses Mal nicht, das Thema ist “Übergewicht heilen” und das fängt damit an, eine solide Gesundheitsanalyse zu machen. Natürlich werde ich am 14. August in unser Forum einen Beispielplan zum Einstieg einstellen, auch mit Beispiel-Nahrungsergänzungsmitteln und Beispiel-Bewegungsvorschlag. Wir haben jetzt aber gelernt, dass wir möglicherweise jeder andere Schwachstellen haben und deshalb wird es Eure Aufgabe sein, Eure Pläne anzupassen. Dazu gibt es dann Material verlinkt von mir, vieles davon ist leider Englisch, weil es das auf Deutsch so noch nicht gibt. Wenn ihr kein Englisch könnt, dann bittet jemanden, Euch die Seite zu übersetzen – und wenn es google translator ist. Gebt nicht auf, nur weil die Sprache nicht passt. Logisch, ganze Bücher wird Euch wohl niemand übersetzen, den Inhalt einzelner Seiten aber bestimmt, wenn ihr lieb fragt. Ladet einfach die englisch sprechende Freundin/Bekannte/Freund etc. zu Euch ein, lasst ihn oder sie den Text lesen und Euch sagen, was drin steht. So einfach ist das. Never give up, never surrender 🙂

Viele Grüße und viel Erfolg

Anne

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9 Comments

  1. euli

    hallo anne,

    ich habe eine frage zu deinem beitrag: überleben denn die östrogene in dem sogenannten billigfleisch überhaupt das braten/garen/kochen? hormone sind, soweit ich weiß, doch hitzeempfindlich?

    lg,euli

    Antworten
    • Anne

      Ja insbesondere das Östrogen. Beispielsweise Kuhmilch ultrahocherhitzt enthält nur noch das Östrogen weil es wohl die Hitze überlebt, während die Rohmilch auch Progesteron also den Gegenspieler enthält (teilweise sogar recht viel).

      Antworten
  2. Katja

    Mir liefen die Tränen,als ich deinen Bericht gelesen hatte .

    Antworten
  3. Patrick

    Schöne Story und Erklärung,

    find ich super wie offen du über alles redest und anderen damit auch hilfst. Vielleicht geht es anderen ähnlich und sie wissen garnicht warum. Aufklärung ist glaube ich sehr wichtig und das man versucht herauszufinden woran es wirklich liegt, damit man etwas unternehmen kann. Das bestimmte Krankheiten eine Ursache sein können, hatte ich jetzt nicht gewusst. Naja wieder was gelernt.

    Alles Gute Patrick

    Antworten
  4. Cornelia Schäfer

    Hallo liebe Anne,

    vielen Dank für Deine tollen Artikel, sie helfen mir ungemein weiter sowohl durch ihren Informationsgehalt als auch durch Deine Literaturtips:-)
    Ich hätte so gerne Deine Meinung zum Thema Hashimoto. Mir wurde vor 2 Monaten Hashimoto diagnostiziert. Meine TPO Antikörper liegen bei 5000 (Ref. 49) und die Tg Antikörper sind ebenfalls leicht erhöht. Nun ist es aber so, dass meine Schilddrüsenwerte TSH, fT3 und 4 noch im unteren Normbereich liegen und die Schilddrüse bisher nur leicht verkleinert ist und ich auf eine mittlere Schilddrüsenleistung komme. Der Arzt hat mir direkt mal Thyroxin 50 verordnet.
    Und hier setzt meine Frage an. Ich bin der Ansicht, dass ich meinem Körper nicht mit diesen Hormonen belasten sollte. Ich habe grade mal vor 3 Monaten meine Östrogendominante Pille abgesetzt, hab mir das Buch von Kharrazin geholt, lebe seit eineinhalb Monaten glutenfrei und versuche Blutzuckerstabil zu essen. Also kurzum ich arbeite dran, such grade nach nem Heilpraktiker und möchte noch gezielt mit Nahrungsergänzungsmitteln arbeiten.
    Ich schwanke immer wieder was vernünftig ist oder nicht, Hormone erstmal nehmen? Dann bringe ich meinen Körper wieder durcheinander. Die Östrogene scheinen langsam weniger zu werden, denn trotz Sommer und Sonne meine Pigmentstörungen im Gesicht gehen langsam weg, wow… Die schlimme Müdigkeit ist abhängig von meiner Ernährung besser bis teilweise gut geworden. Ich bin nicht extrem übergewichtig, vlt. 5-10 Kilo, aber hier merke ich es tut sich nix, nicht schlimm, ist ein guter Indikator für mich, was mein Hormonspiegel macht.
    Liebe Anne, lass mich bitte an Deiner Erfahrung teil haben, haben Deiner Meinung nach die Hormone zur Hashi Genesung damals beigetragen?
    Keine Sorge, ich habe bald einen Termin beim Endokrinologen und will noch die Meinung eines Heilpraktikers abwarten. Aber ich schätze Dein Wissen sehr und würde mich über Deine Meinung sehr freuen.
    Danke!!!
    LG Conny

    Antworten
    • Anne

      Hallo liebe Conny,

      das ist natürlich sehr schwierig zu beantworten, ob Du die Hormontabletten einnehmen solltest oder nicht. Bei meiner Hashi Diagnose war mein Profil ähnlich Deinem, also die üblicherweise gemessenen Werte wie T3 T4 waren im Normbereich. Genau deshalb hat sich meine Schilddrüsenproblematik auch so lange vor den ärztlichen Augen verbergen lassen, immerhin war ich als kleines Kind schon die Dickste im Kindergarten und man konnte einfach nichts finden. 🙁 Naja, 28 Jahre später dann schon. Ich habe auch das Glück gehabt – wie bei Dir – noch keine größere Beschädigung der Schilddrüse zu haben. Als die Diagnose damals kam, hab ich das Thyroxin erst Mal genommen. Erst mit dem Hineinwachsen in “Paleo” zwei Jahre später oder sogar drei? Weiß nicht mehr genau, begann ich alles zu hinterfragen und habe die Tabletten abgesetzt.

      Ich denke, sie haben mir am Anfang gut geholfen bis ich meinen gesunden Weg gefunden habe. Deshalb würde ich ggf. den Endo Termin abwarten und wenn die Werte dann noch finster aussehen (TPO AK und Antikörper), dann kannst Du nachfragen, ob der Arzt Dir bioidentisches Thyroxin verschreibt. Soll es geben – und laut Dr. Jack Kruse kann das Ergänzen von bioidentischen Hormonen bei Bedarf helfen, sehr viel schneller gesund zu sein. ( Dr. Kruse schrieb Epi Paleo RX – ein Buch, in dem er beschreibt, wie man sich mit paleo Ernährung und ein paar guten Tricks gesund machen kann) . Wenn ich heute beim Check wieder Probleme bei der Schilddrüse feststellen würde, wäre das meine persönliche Vorgehensweise: bioidentische Hormone einnehmen.

      Viele Grüße und viel Erfolg,
      Anne

      Antworten
    • Anne

      Hallo liebe Conny,

      das ist natürlich sehr schwierig zu beantworten, ob Du die Hormontabletten einnehmen solltest oder nicht. Bei meiner Hashi Diagnose war mein Profil ähnlich Deinem, also die üblicherweise gemessenen Werte wie T3 T4 waren im Normbereich. Genau deshalb hat sich meine Schilddrüsenproblematik auch so lange vor den ärztlichen Augen verbergen lassen, immerhin war ich als kleines Kind schon die Dickste im Kindergarten und man konnte einfach nichts finden. 🙁 Naja, 28 Jahre später dann schon. Ich habe auch das Glück gehabt – wie bei Dir – noch keine größere Beschädigung der Schilddrüse zu haben. Als die Diagnose damals kam, hab ich das Thyroxin erst Mal genommen. Erst mit dem Hineinwachsen in “Paleo” zwei Jahre später oder sogar drei? Weiß nicht mehr genau, begann ich alles zu hinterfragen und habe die Tabletten abgesetzt.

      Ich denke, sie haben mir am Anfang gut geholfen bis ich meinen gesunden Weg gefunden habe. Deshalb würde ich ggf. den Endo Termin abwarten und wenn die Werte dann noch finster aussehen (TPO AK und Antikörper), dann kannst Du nachfragen, ob der Arzt Dir bioidentisches Thyroxin verschreibt. Soll es geben – und laut Dr. Jack Kruse kann das Ergänzen von bioidentischen Hormonen bei Bedarf helfen, sehr viel schneller gesund zu sein. ( Dr. Kruse schrieb Epi Paleo RX – ein Buch, in dem er beschreibt, wie man sich mit paleo Ernährung und ein paar guten Tricks gesund machen kann) . Wenn ich heute beim Check wieder Probleme bei der Schilddrüse feststellen würde, wäre das meine persönliche Vorgehensweise: bioidentische Hormone einnehmen.

      Viele Grüße und viel Erfolg,
      Anne

      Antworten
  5. Claudia

    Hallo Anne,

    DANKE für deine hilfreichen Artikel. Ich habe jetzt nicht sooo viel Übergewicht, aber 10-15Kg sollten schon weg. Und ich schaffe es einfach nciht. Vielleicht mal mit allerhöchster Anstrengung 2-3 Kg, die aber schnell wieder drauf sind. Ich achte auf meine Ernährung und mache viel Sport. Also ist für mich klar, dass du Recht hast und irgendwas anderes nicht stimmt. Habe auch einen Bauch wie eine schwangere. Vielleicht echt zu viel Östrogen…!!

    Ich werde unbedingt alle Tests machen und dann mal schauen. Hier aber auch mein Problem bzw. meine Frage:
    Was fange ich mit all den Werte an wenn ich sie mal habe??? Muss ich mich dann komplett einlesen? Wo finde ich nötige Informationen (bzw. richtige/hochwertige Infos)???

    Ich würde mich sehr über eine Antwort freuen…

    LG
    Claudia

    Antworten

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Ich bin Anne Engel aka Bella Lamour. Ich blogge und youtube über das Abnehmen, Beauty und Bücher. 2007 habe ich mehr als 260 Kilo gewogen und habe mich seit damals mehr als halbiert! Im Netz teile ich meine Erfahrungen und versuche, anderen Abnehmverrückten bei ihrem Weg zu helfen. Unter dem Pseudonym Bella Lamour veröffentliche ich spannende und erotische Romane, die sich häufig unter den Amazon Bestsellern tummeln.

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